Die Begegnung
Das Wiener Kult Triebtheater hat dieses Jahr schon zwei Produktionen produziert. Bei beiden Produktionen spielte Jackie Wulf die Hauptrollen.
Zunächst am Ateliertheater wurde die Produktion “Das Labyrinth” gespielt. Das Theater in der Burggasse hatte illustre Gäste. So sahen das Stück Erwin Leder, Toni Polster, Uli Baer, Raimund Oskar sowie der Zauberkünstler Rej ließen den Saal mit Ihrer Anwesenheit erstrahlen.
Letztendlich kam dies auch Harri Stojika zu Ohren. Genauer gesagt legte Uli Baer die Rutsche. Harri Stojika suchte zu diesen Zeitpunkt einen Regisseur. Rasch waren sich die Produzetin Jacky Surowitz und Harri Stojika einig.
Man machte sich auf die Suche nach einem geeigneten Theater. Da der Termin Mitte September fix geplant war, schieden einige Plätze aus. Die Zeit drängte und man entschied sich für Das Rampenlicht.
Die Proben liefen schon im Mai auf vollen Touren. Jackie Wulf hatte im Vorfeld die Hauptrolle abgelehnt, da er sich in einige der kleinen Rollen besser gesehen hatte. Während der Proben verließen einige der Schauspieler und Statisten das Ensemble. Schon während der drei Fototermine vorab, wechselten die Darsteller, daß auf keinen der Promofotos die tatsächliche Besetzung abgelichtet ist
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Mit Andreas Hajdusic wurde der erste Hauptdarsteller ausgewechselt. Ein echter Glücksgriff, schon bei den Proben zeigte er seine Stärke.
Beim dritten Fotoshooting geriet die Truppe in Schwierigkeiten. Im Volksgarten beim Apollotempel rückte die hohe Polizei an. Sie unterbanden die Fotoaufnahmen nicht gänzlich, aber das Neonazi Emblem und ein Dolch mussten herunter genommen und weg gelegt werden. Die Polizei bewachte argwöhnisch das geschehen um die wilde Truppe.
Mit dem Ausstieg von Biggie Waite setzte sich ja der Reigen des Wechsels fort. Sie hat den Probenstress sich freiwillig selbst entzogen und das Handtuch geworfen. Für Sie kam Aida Loos, eine talentierte Filmschauspielerin.
Im August dann der Schock. Christian Viszterczill wird ins Krankenhaus gebracht und fällt Aufgrund einer OP aus. Jetzt muss Jackie Wulf für ihn einspringen.
Ein weiterer Schreck, als Jackie Wulf von einem Sniper via Luftdruckgewehr angeschossen wurde. Der Täter wird bereits via Zeit im Bild gesucht.
O-ton Jackie Wulf: Die Rolle ist natürlich eine Herausforderung. Ein Gott der seine Schwächen hat, wie die Menschen, die er ja nach seinen Ebenbild erschaffen hatte. Dies würdig in Szene zu setzen kostet Zeit, Zeit die ich nicht hatte. Deshalb bin ich zufrieden mit meiner Performance. Imposant aber nicht zu derb.
Harri Stojika, der jeden Schritt in den Proben überwachte nebst Familie war höchst persönlich bei der Premiere im Rampenlicht Theater zugegen. Wickerl Adam besuchte schon vorab die Generalprobe. Erwin Leder und Elizabeth T. Spira waren Gäste im Rampenlicht Theater.
Die Premiere war ein voller Erfolg. Teufel und Gott sind halt doch zwei Figuren die faszinieren. So bestieg sogar Harri Stojika persönlich, gerührt mit Tränen in den Augen die Bühne um seinen Applaus als gefeierter Theaterautor entgegen zu nehmen.
Zu erwähnen ist auch Klaus Hundsbichler, der auch an diesen Abend anwesend war. Allerdings hat er gearbeitet. Er filmte die Uraufführung. Es darf gespannt sein, ob diese auch den Weg in die Öffentlichkeit findet.
wulf press



